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Entwicklung beginnt mit dem, was da ist

Eine Region ist mehr als ihre Fläche

Regionalentwicklung funktioniert nicht am Reißbrett. Jede Region bringt andere Voraussetzungen mit – gewachsene Strukturen, wirtschaftliche Möglichkeiten und vor allem Menschen, die etwas bewegen wollen. Wir setzen bei diesen Gegebenheiten an und entwickeln daraus gemeinsam konkrete Projekte.

mgv
Mitgliederversammlung der LAG Mittlere Isarregion

Wer eine Region entwickeln will, sollte erst einmal genau hinschauen. Was funktioniert schon? Wo hakt es? Wer hat Ideen – und wer vielleicht ganz andere Interessen? Wir arbeiten mit dem, was vor Ort da ist, bringen Menschen und Projekte zusammen und kennen die Förderprogramme, mit denen aus guten Ideen auch umsetzbare Vorhaben werden können.

Manchmal muss man eine Region erst besser verstehen, bevor man sagen kann, was sie braucht. Mit sozioökonomischen Analysen, Befragungen und Evaluationen untersuchen wir, was sich verändert, wo Chancen und Konflikte liegen und was Projekte tatsächlich bewirken. Dafür arbeiten wir auch mit tri-ZEPS zusammen – einem Projektbüro, das H&S gemeinsam mit erfahrenen Regionalmanagern gegründet hat.

Und gute Ideen sollen möglichst auch der Region zugutekommen. Bei regionalen Produkten und Wertschöpfungsketten kommt es deshalb nicht nur auf die Idee an, sondern auf die Verbindungen dahinter: Betriebe und Partner müssen zusammenfinden, Vermarktung muss funktionieren und aus einem Projekt müssen tragfähige Strukturen werden.

Ausgewählte Projekte
01LAG „Mittlere Isarregion“ (LEADER)

Seit 2009 leiten wir die Geschäftsstelle der Lokalen Aktionsgruppe „Mittlere Isarregion“ im Rahmen von LEADER. LEADER ist ein Förderprogramm der Europäischen Union, das innovative Projekte im ländlichen Raum unterstützt und auf die Mitwirkung der Menschen vor Ort setzt. Wir beraten Projektträger von der ersten Idee über die Förderung bis zur Umsetzung und begleiten die Gremienarbeit der LAG. Mehr als 70 Einzelprojekte haben wir auf diesem Weg bereits betreut.

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leader
02Sozioökonomische Analysen

Was verändert ein Projekt für die Menschen und die Region? Dieser Frage gehen wir seit vielen Jahren in sozioökonomischen Untersuchungen nach. Wir betrachten wirtschaftliche und gesellschaftliche Entwicklungen, sprechen mit den Menschen vor Ort und untersuchen, wo Chancen, Interessen und Konflikte liegen. So entstanden Analysen unter anderem für die Naturschutzgroßprojekte Mittelfränkisches Altmühltal und Hohe Schrecke. Aktuell bearbeiten wir gemeinsam mit tri-ZEPS eine entsprechende Untersuchung für das Naturschutzgroßprojekt DresdenNATUR.

Studie isar
03Altmühltaler Weiderind

Regionale Wertschöpfung braucht funktionierende Verbindungen. Seit 2026 begleiten wir das Projekt „Altmühltaler Weiderind“ im Naturpark Altmühltal. Wir bringen Landwirtschaft, Verarbeitung und Vermarktung zusammen und entwickeln mit den Beteiligten die Regionalinitiative weiter. Denn ein gutes regionales Produkt allein reicht noch nicht – auch die Strukturen dahinter müssen funktionieren.

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Weidrind
04ILEK Main-Wein-Garten

Über Gemeindegrenzen hinweg denken. Gemeinsam mit Partnern erarbeiteten wir für acht Kommunen nordwestlich von Würzburg das erste Integrierte Ländliche Entwicklungskonzept der ILE Main-Wein-Garten. Mit Kommunen, Bürgern und weiteren Akteuren wurden Stärken und Herausforderungen der Region untersucht, gemeinsame Entwicklungsziele formuliert und konkrete Projekte für die interkommunale Zusammenarbeit entwickelt.

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Beteiligung
Eine Region muss man nicht neu erfinden. Man muss erkennen, was in ihr steckt.
— Unser Verständnis von Regionalentwicklung